Alpinkurs1 in Saas Fee
Alpinkurs2 in Chamonix
Schriesheim
Watzmann
Schärtenspitze
Scheffau März 2007
Scheffau Oktober 2006
Pointe Lachenal
Allalinhorn
Breithorn
Gran Paradiso
Monte Rosa Gruppe
Paternkofel
Pisciadu-Klettersteig
Watzmann 2713 m

Watzmann


Nach etlichen Bergwanderungen, einem Kletterkurs Mitte/Ende der 90er Jahre
und anschließender Praxis im Klettergarten im Steinbruch Schriesheim, wollten
Thomas und ich nun endlich einen "RICHTIGEN BERG" besteigen.
Wir überlegten unsere "Bergkarriere" in Deutschland zu starten und wählten
als unser erstes Ziel den "BERÜCHTIGTEN WATZMANN " aus.
Frei nach Wolfgang Ambros berühmten Watzmann Drama: Schicksals-Berg
dachten wir: Der Watzmann hat uns gerufen, auffi muass i ,er ist sooo groß
und i bin nur a Zwerg !! Wir "verabschiedeten" uns daheim,fuhren Richtung
Berchtesgaden und trafen dann am Parkplatz an der Wimbachklamm (620m) ein.
Wir packten nochmals unsere damals viel zu schweren Rucksäcke und gingen los,
Richtung Watzmannhaus.Wir wanderten durch den herrlichen Bergwald aufwärts.
Nachdem sich der Wald allmählich lichtete,kehrten wir auf einestärkende Buttermilch
auf der Mitterkaser-Alm (1415m) ein.
Bis hierher waren wir "Konditionswunder aus dem Flachland" noch gut drauf:)

Der Aufstieg wurde nun steiler und der Weg begann sich bald in Serpentinen zum
Watzmannhaus zu schlängeln. Bei den unendlich vielen Kehren hat man dann immer
freien Blick zum Watzmannhaus,welches aber nicht näherzukommen scheint.
Minuten kamen uns vor wie Stunden und der Berg begann uns "Gipfelstürmer"
zu lehren,was es heisst "Bergsteiger zu sein"!!

Endlich erreichten wir am Abend müde und abgekämpft das Watzmannhaus (1930m) .
Wir trugen uns ins Hüttenbuch ein,bekamen unseren Schlafplatz zugewiesen und das Essen
schmeckte nach diesem Aufstieg doppelt so gut.
In netter Gesellschaft tranken wir noch ein paar ( grosse) Biere und stießen mit zwei
,drei Schnäpsen vom Hüttenwirt auf das Ziel des nächsten Tages an.Wir verbrachten unsere
erste unruhige Hüttennacht und träumten in den Schlaf-
Phasen vom Gipfel.

Früher Aufbruch am nächsten Tag.Das Gipfelgefühl brachte einen guten Auftrieb und wir
erreichten voller Stolz den Hocheck-Gipfel (2651m).Nach einer Unterstandshütte ging es nun
mehr oder weniger am Grat entlang und wir erblickten erstmals den Gipfelaufschwung.Frisch
motiviert kraxelten wir weiter und erkletterten auch die letzten schwierigeren Stellen des Gipfelgrates.

Überglücklich umarmten wir uns am Gipfelkreuz des Watzmann (2713m) und genossen ,ich bei
einer guten Zigarette:) ,den Blick auf die zahlreichen umliegenden Gipfel und den Tiefblick,die
Watzmann Ostwand hinab zum Königssee mit der Halbinsel St. Bartholomä und der Kapelle.

Den Grat zurück und zum Hocheck genossen wir nochmals.Auf dem Weg vom Hocheck hinab
über die Schulter Richtung Watzmannhaus wurden wir langsam müder und die Biere und
Schnäpse vom Vorabend forderten so langsam ihren Tribut.Müde,durstig,fertig vom Abstieg
aber überglücklich über unseren ERSTEN ALPENGIPFEL trafen wir in der Hütte ein.Wir nächtigten
dort nochmals und stiegen am nächsten Tag zur Wimbachbrücke ab.Zu Hauseangekommen,holte
uns irgenwann der Alltag ein,aber die Erinnerung an diese wunderschöneTour, bleibt.....!!







Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Druckbare Version